Über uns

Seit der Gründung im Jahre 1961 entwickelt sich die anfängliche Einmannfirma von Franz Karger kontinuierlich weiter zu einem modernen Industriebetrieb. Heute arbeiten rund 230 Menschen in unserem Familienunternehmen, geführt von Wolfgang und Uli Karger, den Söhnen des Gründers. Aktiv sind wir in Süddeutschland an drei – bald vier – Standorten in den Bereichen Verzinkung und Herstellung von Sondergitterrosten. Durch modernste Technologien in Sachen Arbeitssicherheit, Anlagen- und Fördertechnik, Reinigungsverfahren und Ressourcenschutz ist unsere Feuerverzinkerei auf dem Stand der Technik in allen Belangen. Das gilt auch für unseren neuen Standort in Bad Wurzach.

Wolfgang Karger - Geschäftsführer
Wolfgang Karger
Geschäftsführer

Nachdem er schon einige Jahre für die Firma tätig war, trat Wolfgang Karger 2003 in die Geschäftsleitung ein und übernahm die kaufmännische Geschäftsführung. Firmengründer Franz Karger hat 2003 die Betriebe an seine Söhne Uli und Wolfgang Karger übergeben.

Uli Karger - Geschäftsführer
Uli Karger
Geschäftsführer

Mit Uli Karger übernahm 2003 ein weiterer Sohn des Firmengründers als technischer Geschäftsführer die Verantwortung über Anlagen und Produktion, Sicherheit und Umweltschutz.

Gerald Linder - Bereichsleiter Feuerverzinken p.p.a.
Gerald Linder
Bereichsleiter Feuerverzinken p.p.a.

Seit dem Jahr 2000 ist Gerald Linder für KARGER tätig. Zunächst als Betriebsleiter der Verzinkerei in Illertissen, ist er seit 2016 für alle angeschlossenen Verzinkereien als Bereichsleiter mit Prokura verantwortlich.

Kathrin Halder - Assistentin der Geschäftsleitung / Teamleiterin Verwaltung
Kathrin Halder
Assistentin der Geschäftsleitung / Teamleiterin Verwaltung

Bereits seit Ihrer Ausbildung ist Kathrin Halder in der Firmengruppe KARGER engagiert. Seit nunmehr rund zehn Jahren als Assistentin der Geschäftsleitung und Teamleiterin der Verwaltung. Die gute Fee bei KARGER.

Geschichte

Gestern. Heute. Morgen.

Das Unternehmen Karger wird 1962 als „Mechanische Werkstatt und Bauschlosserei“ in Illertissen gegründet. Weil Industrie, Handwerk und private Abnehmer hochwertigen Korrosionsschutz für hochbeanspruchte Teile nachfragen, erweitert der Firmengründer 1970 seinen Betrieb um eine Feuerverzinkerei. Schon sechs Jahre später wird diese Anlage wegen steigender Nachfrage vergrößert. Für den wachsenden Kundenstamm in nördlicheren Regionen folgt 1982 der Bau der Verzinkerei Ostalb GmbH in Hüttlingen bei Aalen. Zur selben Zeit beginnt die Produktion von Sondergitterrosten, die heute in vielen Variationen hergestellt werden. Aus dem Streben nach hoher Effizienz und aus Umweltbewusstsein startet 1998 der Umbau der Verzinkerei Ostalb nach modernsten Gesichtspunkten. Nach Neubau des dritten Werks in Mertingen 2008 wird in Kürze unser neues Werk in Bad Wurzach entstehen und 2020 in Betrieb gehen. Der Pioniergeist von Franz Karger lebt bei uns weiter.

Nach der Vertreibung aus der Heimat im Kreis Mährisch Schönberg am Fuß des Altvatergebirges (heute Tschechien) absolviert Franz Karger eine Ausbildung zum Schlosser in Illertissen. Täglich mit dem Fahrrad von Rennertshofen zur Arbeit, heute nur schwer vorstellbar. 1961 beginnt er mit ersten Kleinaufträgen in seiner mechanischen Werkstätte und betreibt ab 1962 mit 26 Jahren seine erste eigene Firma in der Illertisser Jahnstraße.

Schon nach kurzer Zeit werden die angemieteten Räumlichkeiten zu eng. Franz Karger handelt zielstrebig und erstellt im Illertisser Industriegebiet Nord als Pionier seine erste eigene Werkstatt. Hier, in der Josef-Henle-Straße 8, befindet sich heute noch unsere Schlosserei, die Verzinkerei mit großem Zinkbad und Kleinteilanlage, seit 2016 auch unser neues Verwaltungsgebäude.

Ideenentwicklung, Neuland betreten und Gehversuche auf neuen Geschäftsfeldern starten, begleiten Franz Karger schon sein Leben lang. So erkennt er damals, dass durch die vielen Bautätigkeiten nicht nur Schlosserarbeiten, sondern auch Rollladenkästen nachgefragt werden. Diese Produktion stellt er einige Jahre später ein, um Zeit und Raum für sein neues Vorhaben zu gewinnen: die Verzinkung.

Wegen der Vielfalt seiner Schlosserarbeiten hat Franz Karger steigenden Bedarf an Feuerverzinkung. Mühsam müssen Geländer, Treppenkonstruktionen und andere Bauteile zur nächstgelegenen Feuerverzinkerei in den Raum Stuttgart transportiert werden. Franz Karger macht aus der Not eine Tugend und realisiert seine neue Geschäftsidee. Mit Gespür für dieses Verfahren und dem nötigen Ehrgeiz und Mut, so ein großes Projekt zu stemmen – zunächst mit einem kleineren 4 m–Bad.

Franz Karger realisiert eine weitere Geschäftsidee. Hergestellt und natürlich auch verzinkt werden hochwertige Spielplatzgeräte, vorwiegend für den öffentlichen Bereich. Es folgen Besuche von Messen und Ausstellungen und die Publikation eines Prospektes, danach die Fertigung in Serie. Weil der Bereich Feuerverzinkung wächst und wächst, wird die Produktion der Spielgeräte nach gut fünf erfolgreichen Jahren wieder eingestellt.

Franz Karger realisiert seine Vision einer größeren Verzinkerei. Auf einem hinzugekauften Grundstück erbaut er seine erste 7 m–Anlage. Jetzt kann er praktisch alle eigenen Artikel verzinken. Schnell muss Geld verdient werden, um die große Investition zu amortisieren. Deshalb wird auch ein größerer externer Kundenkreis bedient. Die ersten Verzinkungen werden quasi unter freiem Himmel durchgeführt.

Schlosserarbeiten für externe Auftraggeber werden Zug um Zug zurückgefahren. Man will dem neuen Kundenstamm – anderen Schlossereien – keine Konkurrenz machen und diese stattdessen lieber als Kunden für die Verzinkerei gewinnen. Ein neues Geschäftsfeld bietet sich an: Franz Karger produziert Sondergitterroste, die Kunden nirgendwo anders so schnell und effizient beziehen können – und diese auch noch selbst verzinkt und direkt angeliefert.

Eine lange gehegte Idee wird wahr: Im selben Jahr geht die zweite Verzinkerei von Franz Karger in Betrieb. Den Anstoß dazu gibt der Umzug eines Großkunden, der aus dem Raum Mindelheim in den Raum Aalen wechselt. So wird in Hüttlingen der erste hochmoderne Zinkofen mit Induktionsheizung installiert – noch geliefert aus der DDR!

Mit fortschreitendem Einzug von Computertechnologien in Fertigungsbetriebe wird es nun möglich, eine Verzinkerei zumindest teilautomatisch zu betreiben. Dies ist die Voraussetzung dafür, die Vorbehandlungslinie in einem separaten Raum anzusiedeln. Mit der Automatisierung der Kleinteilverzinkerei werden nun erste Schritte unternommen, die bundesweit – und damit auch weltweit – einzigartig sind.

Die Erfahrungen aus der modernisierten Kleinteilverzinkung fließen nun in einen massiven Umbau der Verzinkerei Ostalb ein. Binnen neun Monaten wird die Fördertechnik komplett erneuert und automatisiert. Die Vorbehandlung ist ein einem separaten Raum mit neuen Becken und Wärmetauschern untergebracht. Eine hochmoderne Filteranlage – nach wie vor Stand der Technik – wird für die Vorbehandlungsluft (Nasswäscher) und Zinkbadeinhausung installiert.

Das Internet verbreitet sich – und wir sind dabei mit unserer ersten Homepage. Damals eher eine Prestigesache für Vorreiter, sieht das heute gründlich anders aus. Bereits in dieser frühen Anfangszeit ist die Domäne karger.de an einen Verlag vergeben, sodass wir uns für karger.net entscheiden, damals noch eine exotische Domain.

Ein Jahr der wichtigen Entscheidungen. Firmengründer Franz Karger übergibt die operative Führung an seine Söhne Wolfgang und Uli. Franz Karger zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück und steht damals wie heute beratend zur Seite.

Dem Unternehmergeist von Franz Karger folgend, lassen auch die Söhne nicht viel Zeit vergehen bis zur ersten größeren Investition. Im Werk Illertissen steht ein Kesselwechsel an, der zur Vergrößerung auf ein effizientes 7,5 m–Bad genutzt wird. Zugleich werden auch hier die positiven Erfahrungen der neuen Filteranlage aus Hüttlingen umgesetzt und eine Anlage gleicher Bauart realisiert.

Unternehmensleitlinien sind in aller Munde. KARGER geht einen Schritt weiter und lebt den Begriff der Unternehmenskultur. Dies wird in den selbst kreierten Unternehmensleitlinien manifestiert. Damit diese Unternehmenskultur nicht nur ein papiernes Bekenntnis bleibt, sondern lebt, werden die Leitlinien in einer bis heute außergewöhnlichen Art und Weise von unserem langjährigen Fotografen, Grafiker und Wegbegleiter, Günther Philipp, visualisiert.

Das Einzugsgebiet von KARGER hat sich über die Jahre stetig erweitert. Teilweise an der Kapazitätsgrenze von Mensch und Maschine angekommen, entscheiden sich die Söhne Wolfgang und Uli zum Neubau eines dritten Werkes. Nach einer sorgfältigen Markt- und Standortanalyse fällt die Wahl auf Mertingen nahe Donauwörth. Hier entsteht das damals tiefste Zinkbad Europas. Aus diesem Dreieck von Werken bedient KARGER fortan seinen großen Kundenkreis in Süddeutschland.

Forderungen an den Umweltschutz nicht nur erfüllen, sondern übertreffen – das ist das Motto von KARGER. Wir entscheiden uns für eine weitere große Investition. In der Rekordzeit von zwei Monaten werden am Standort Illertissen alle Vorbehandlungsbäder saniert, Wärmtauscher eingebaut und das Zinkbad tiefergelegt. Die Luft der Vorbehandlung wird nun über einen Nasswäscher zusätzlich gereinigt. Die Mitarbeiter haben nun auch in diesem Werk eine sehr saubere Umgebung. Ein geschlossener Wasserkreislauf und die Wärmerückgewinnung schaffen zusätzlichen Umweltschutz.

40 Jahre Verzinkung und 50 Jahre Firmenbestehen – zwei Gründe für eine einmalige Feier. Zu einem großen Festakt in Illertissen strömen mehrere Tausend Besucher, um sich von der Tradition und dem technischen Stand der Verzinkerei zu überzeugen.

Andere sagen Industrie 4.0. Bei uns ist dieses Projekt weit mehr. Innerhalb von acht Jahren sollen alle Prozesse und Abläufe der Verzinkereien digitalisiert werden. Der Grundstein dazu wurde mit unserem eigenen Projekt „get closer 1.0“ in diesem Jahr gelegt. Heute sind wir in der Phase „get closer 3.0“. Wichtige Prozessdaten werden erfasst und archiviert. Sie stehen genau dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden. Arbeitseffizienz, Umweltschutz und die Erfüllung heutiger und kommender gesetzlicher Auflagen werden in einem Großprojekt realisiert.

Der administrative Bereich wächst und wächst, trotz IT werden die Anforderungen auch in der Verwaltung immer größer. Deshalb soll das in die Jahre gekommene Verwaltungsgebäude am Standort Illertissen entweder generalsaniert oder eben neu gebaut werden. KARGER entscheidet sich für letztere Lösung. Innerhalb von einem Jahr muss das Elternhaus weichen, auf dessen Areal ein neues und hochmodernes Verwaltungsgebäude entsteht – erstmalig auch mit Fremdmietern wie dem BRK und den LEW. Vom obersten Stockwerk sieht man die Berge...

Unternehmer sein, das hört nie auf. So fällt 2017 die Entscheidung, einen vierten Standort zu realisieren. Die Inbetriebnahme in Bad Wurzach steht Anfang 2020 an. Damit wird aus dem Dreieck ein Viereck. Wolfgang und Uli Karger halten diesen Schritt für notwendig. Denn es ist absehbar, dass die Anforderungen vom Markt, von Mitarbeitern und Behörden grundlegender Investitionen für ein breiteres Fundament bedürfen. Mit Ressourcen wie Zeit und auch Kapital ist durch ein Wachstum mit Augenmaß besser umzugehen.

Unsere Leistungen

Ein Überblick über unser facettenreiches Angebot

Wir schützen und veredeln mit Feuerverzinkung Funktionsteile für Industrie, Gewerbe und Privat. Unser Leistungsspektrum reicht von Kleinteilen und Schlosserartikeln bis zu Serienteilen für den Fahrzeugbau und großen Stahlkonstruktionen. Mit jahrzehntelanger Erfahrung, nach allen Regeln der Handwerkskunst, gemäß einschlägiger Normen und optional auch Ihrer Werknorm. Dabei achten wir auf tadellose Qualität und akkurate Lieferung, erstklassigen Service und ein wirtschaftliches Preis-/Leistungsverhältnis. Dasselbe gilt auch für die Herstellung von Sondergitterrosten, die wir vom begehbaren Sonderrost bis zu LKW-befahrbaren Sonderkonstruktionen anbieten.

Karger Verwaltung - Besprechung
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KARGER. Gut verzinkt.Gut gelaunt.